Böcker om tysk historia

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9783442157655

Die Deutschen im Osten Europas. Eroberer, Siedler, Vetriebene

Herausgegeben von Großbongardt, Annette; Klußmann, Uwe; Pötzl, Norbert F. 
304 pgs   
Goldmann
Deutsche im Osten: von Kreuzrittern, Hanse-Kaufleuten, Soldaten und Flüchtlingen.

Seit dem Mittelalter war der Osten Europas auch Heimat vieler Deutscher. Sie siedelten in den baltischen Gebieten an der Ostsee, in Ostpreußen, Schlesien und am Unterlauf der Donau und Wolga, überwiegend in friedlicher Nachbarschaft mit Polen, Tschechen, Balten und Ungarn - bis der Zweite Weltkrieg zu ihrer Flucht und Vertreibung führte. SPIEGELautoren und Historiker haben sich auf die Spuren von deutschen Eroberern, Siedlern und Vertriebenen gemacht und zeigen, wie die gemeinsame Geschichte die Deutschen mit den Völkern Mittelosteuropas bis heute verbindet.
9783462050356

Der totale Rauch. Drogen im Dritten Reich

Ohler, Norman
355 pgs
KiWi
"Sehr gut und äußerst interessant ... eine wichtige wissenschaftliche Studie, ausgezeichnet recherchiert" Ian Kershaw
Drogen im Dritten Reich: Norman Ohler geht den Tätern von damals buchstäblich unter die Haut und schaut direkt in ihre Blutbahnen hinein. Arisch rein ging es darin nicht zu, sondern chemisch deutsch - und ziemlich toxisch. Wo die Ideologie für Fanatismus und "Endsieg" nicht mehr ausreichte, wurde hemmungslos nachgeholfen. Als Deutschland 1940 Frankreich überfiel, standen die Soldaten der Wehrmacht unter 35 Millionen Dosierungen Pervitin. Das Präparat - heute als Crystal Meth bekannt - machte den Blitzkrieg erst möglich. Auch der vermeintliche Abstinenzler Hitler griff gerne zur pharmakologischen Stimulanz: Als er im Winter 1944 seine letzte Offensive befehligte, war er längst süchtig nach Eukodal, einem Opiat stärker als Heroin. Täglich erhielt er von seinem Leibarzt Theo Morell verschiedenste Dopingmittel, dubiose Hormonpräparate und auch harte Drogen gespritzt. Nur so konnte der Diktator seinen Wahn bis zum Schluss aufrechterhalten....
9783453534834

Ich war Hitlerjunge Salomom

Perel, Sally
242 pgs
Heyne
Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt. Sally Perels Autobiografie ist ein ebenso berührendes wie bemerkenswertes Dokument, das nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.
9783499222955
roseein 05

Ein kurzer Aufenthalt

Rosenberg, Göran
391 pgs
Rowohlt Verlag
(Originaltitel: Ett kort uppehåll på vägen från Auschwitz)

Zwölf Jahre alt war Göran Rosenberg, als sein Vater sich das Leben nahm. Nun, fünf Jahrzehnte später, zeichnet der Sohn das Leben des ihm beinah Unbekannten nach wie in einem literarischen Phantombild – erstellt aus Erinnerungen und so kargen wie bedeutsamen Spuren. Rosenberg wurde 1948 in der schwedischen Kleinstadt Södertälje geboren. Eine fast normale Kindheit – bis er langsam verstand, dass seine Eltern anders, jüdisch, waren, dass sie Auschwitz überlebt hatten, bevor sie eine neue Existenz aufbauten, die sein Vater nicht lange ertrug. Dieses hoffnungslos gerettete Leben versucht Rosenberg zu begreifen: Er vollzieht den Weg seines Vaters nach, besucht Gedächtnisorte und vergessene Leidensstationen, das ehemalige Ghetto von Lódz, das Arbeitslager der Firma Büssing bei Braunschweig, Auschwitz. «Ein kurzer Aufenthalt» ist ein Erin­nerungsbuch, Recherche und große Literatur, die sich einer zer­brochenen Biographie und der Frage nach der Möglichkeit des Lebens überhaupt in einer sensiblen, fesselnden und hochpoe­tischen Sprache nähert. Ein wichtiges, dring­liches Buch, das uns nicht nur die Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts, sondern die menschliche Existenz selbst besser begreifen lässt.
9783499623967

Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend

Fest, Joachim
366 pgs
rororo
"Ein außerordentliches Erinnerungsbuch."Der Spiegel

Kaum ein anderer hat unser Verständnis vom Dritten Reich so sehr geprägt wie Joachim Fest. Doch wie hat er selbst diese Zeit und die Nachkriegsjahre erlebt? In seinen als Meisterwerk gefeierten Erinnerungen erzählt er vom katholischen Elternhaus in Berlin, dem Berufsverbot für den Vater, dem eigenen Schulverweis, Kriegsdienst und Gefangenschaft. Entstanden ist das Porträt einer Familie, die sich den Nazis verweigerte."Das Bild dieser Familie mit ihrem unverwechselbaren Ton ist schlechterdings hinreißend. Man schaut sich um in der deutschen Literatur nach einer Parallele und findet keine."Süddeutsche ZeitungMonatelang in den Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste

9783492261678

Ich war Staatsfeind Nr. 1. Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi

Welsch, Wolfgang
447 pgs
Piper
Eine deutsch-deutsche Karriere: Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhaßten Staatsfeind Nummer 1. Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebebne Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand - und überlebte. 

Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhassten Staatsfeind Nr. 1: Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebene Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand - und überlebte.
9783406676123

Was ich noch sagen wollte

Schmidt, Helmut
239 pgs
C.H.Beck
Sieben Jahre nach "Außer Dienst" legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich orientierte.

Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des "Machers" angeheftet. Dass seiner Politik aber immer ein strenges sittliches Koordinatensystem zugrunde lag, ahnten die wenigsten. Und die Bezugsgrößen in Schmidts ethischer Grundorientierung sind unverrückbar geblieben. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant und Weber, die Vertiefung in die Philosophie Karl Poppers sind entscheidende Wegmarken in der Entwicklung eines Politikers, der den Wählern nie nach dem Mund redete. Ob Schmidt berichtet, wie sich ihm in Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Sadat die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erschlossen oder wie in den Begegnungen mit Deng Xiaoping das System des Konfuzianismus bestätigt wurde: Im Mittelpunkt steht stets die persönliche Faszination. Im einleitenden Kapitel "Frühe Prägungen" schreibt Schmidt über seine Schulzeit, über acht Jahre als Soldat - und über seine Frau Loki.

9783630874623

89/90

Richter, Peter
Roman
416 pgs
Luchterhand

Das Lebensgefühl einer rebellischen Generation am Ende der DDR

Sie sind der letzte Jahrgang, der noch alles mitmachen darf - damals in Dresden vom Sommer vor der Wende bis zur Wiedervereinigung: die lauen Freibadnächte und die Ausweiskontrollen durch die "Flics" auf der "Rue", die Konzerte im FDJ-Jugendklub "X. Weltfestspiele" oder in der Kirche vom Plattenbaugebiet, wo ein Hippie, den sie "Kiste" nennen, weil er so dick ist, mit wachsamem Blick Suppe kocht für die Punks und ihre Pfarrerstöchter.

Sie sind die Letzten, die noch "vormilitärischen Unterricht" haben. Und sie sind die Ersten, die das dort Erlernte dann im Herbst 89 erst gegen die Staatsmacht anwenden. Und schließlich gegeneinander. Denn was bleibt dir denn, wenn du zum Fall der Mauer beiträgst, aber am nächsten Tag trotzdem eine Mathe-Arbeit schreiben musst, wenn deine Freundin eine gläubige Kommunistin ist und die Kumpels aus dem Freibad zu Neonazis werden?

Von der Unschuld des letzten Sommers im "Tal der Ahnungslosen" bis zu den Straßenschlachten rund um die deutsche Einheit: Peter Richter beschreibt in seinem autobiografischen Roman das chaotische Ende der DDR aus der Sicht eines damals Sechzehnjährigen - pointiert, authentisch und sprachlich brillant. Coming of Age im Schatten von Weltgeschichte.
9783426786840

Immer wieder Dezember. Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich

Schädlich, Susanne
272 pgs
Knaur
"Ein Lehrbuch deutscher Nachkriegsgeschichte." Die Zeit
Alles sollte anders werden, als Susanne Schädlich im Dezember 1977 die DDR verließ, da ihr Vater, der Schriftsteller Hans Joachim Schädlich, dort schon lange nicht mehr ungehindert publizieren konnte. Doch die neue Heimat war fremder als gedacht, und der lange Arm der Stasi verfolgte die Familie bis in den Westen. Dreißig Jahre später stößt Susanne Schädlich in den Akten auf eine schlimme Wahrheit und erkennt: Geschichte vergeht nicht, sie holt einen immer wieder ein.
Susanne Schädlich erzählt, wie es ist, in zwei Systemen groß zu werden und dennoch nicht dazuzugehören, von einer Generation zwischen Ost und West, die ihren Platz sucht. Und von der Erfahrung eines unglaublichen Verrats: war es doch der eigene Onkel, der im Auftrag der Stasi versuchte, ihre Familie zu zersetzen.
Erweiterte Neuausgabe mit exklusivem Zusatzmetarial aus den Stasiakten.
978-3-453-60211-3

Schicksalsjahre. Eine deutsche Familiengeschichte

Heye, Uwe-Karsten
Das Buch zum Fernsehfilm mit vielen Bildern
202 pgs
Heyne
Geschichte einmal anders: als beispielhafte, emotionale Frauengeschichte
Eine Liebe, die ein ganzes Leben hätte dauern können, der aber nur vier Jahre vergönnt waren. Das Schicksal einer deutschen Familie, wie es ganz ähnlich viele Ostflüchtlinge durchlebt haben. Die bewegende wahre Geschichte von Uwe-Karsten Heyes Familie durch Krieg und Nachkrieg, Flucht und Wiederaufbau ist die Vorlage für eines der aufwendigsten TV-Movies des Jahres!
9783426512067

Als wir unsterblich waren. Roman

Roth, Charlotte
576 pgs
Knaur
November 1989. "Willkommen in Westberlin", dröhnt es aus einem Lautsprecher, als die Ostberliner Studentin
Alexandra von der Menschenmenge in die Arme eines jungen Mannes gedrängt wird. Liebe auf den ersten Blick!

Berlin vor dem Ersten Weltkrieg. Die junge und mutige Paula setzt sich leidenschaftlich für Frauen- und Arbeiterrechte ein. Ihre Träume von einer neuen, gerechteren Welt teilt sie mit dem charismatischen Studentenführer Clemens, mit dem sie Seite an Seite kämpft.
Damals, als sie unsterblich waren, beginnt ihre dramatische Geschichte, die auch die Geschichte unseres Landes ist und die Jahrzehnte später Alexandras Welt für immer verändern wird.
9783442746309
tennstra05

Strassen von gestern

Tennenbaum, Silvia
654 pgs
btb
Dort, wo heute in Frankfurt die Doppeltürme der Deutschen Bank aufragen, kommt 1903 Lene Wertheim zur Welt. Die Wertheims sind eine alteingesessene jüdische Familie mit festen Grundsätzen: Man feiert Weihnachten als prunkvolles Familienfest zum Entsetzen der orthodoxen Verwandtschaft. "Die Juden sind wie alle anderen, und wenn sie es nicht sind, sollten sie es sein", erklärt Eduard Wertheim, Bankier, Kunstsammler und Mäzen, seinen Nichten und Neffen. Lene erhält 1938 in Paris für sich, ihren zweiten Mann und ihre Tochter Ausreisevisa für die USA. Aber nicht alle Wertheims haben das Glück, sich rechtzeitig vor den Nazis in Sicherheit bringen zu können.
"Die jüdischen Buddenbrooks" FAZ
9783943425024

Mein Grossvater im Krieg 1939 - 1945

Pfeiffer, Moritz
Erinnerungen und Fakten im Vergleich.
Mit einem Geleitwort von Wolfram Wette.
214 pgs.  
Donat Verlag, 2012
Unsere Väter und Großväter waren im Krieg. Was haben sie gesehen und erlebt, was taten sie und was erzählen sie uns darüber? Wie hielten sie es mit dem NS-Regime? Auch Moritz Pfeiffer möchte gern einen Großvater haben, der den Nazis wenigstens nicht die Hand gereicht hat. Der junge Historiker befragt seinen "Opa", den er liebt, und dieser gibt ihm bereitwillig Auskunft. Das Erinnerte vergleicht Pfeiffer mit den Briefen und Zeugnissen aus der Familiengeschichte, analysiert es vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Forschungsstandes und stellt fest: Die Großeltern haben sich dem NS-Regime weit mehr verschrieben, als sie es heute sagen. Wie aber geht ihr Enkel damit um? Spricht er sie frei? Verurteilt er sie? In welchem Maße ist er selbst davon betroffen, dass Nationalsozialismus und Holocaust Familiengeschichte sind und er in sie eingewoben ist? Ein Buch, das auf bislang ungewöhnliche Weise die Chance zu einem neuen Umgang mit der Vergangenheit eröffnet, der die Nachgeborenen freimacht von der Last ihrer Väter und Großväter, ihrer Mütter und Großmütter.
9783871344613

Ein kurzer Aufenthalt

Rosenberg, Göran
400 pgs
Rowohlt Verlag
(Ett kort uppehåll på vägen från Auschwitz)

Zwölf Jahre alt war Göran Rosenberg, als sein Vater sich das Leben nahm. Nun, fünf Jahrzehnte später, zeichnet der Sohn das Leben des ihm beinah Unbekannten nach wie in einem literarischen Phantombild – erstellt aus Erinnerungen und so kargen wie bedeutsamen Spuren. Rosenberg wurde 1948 in der schwedischen Kleinstadt Södertälje geboren. Eine fast normale Kindheit – bis er langsam verstand, dass seine Eltern anders, jüdisch, waren, dass sie Auschwitz überlebt hatten, bevor sie eine neue Existenz aufbauten, die sein Vater nicht lange ertrug. Dieses hoffnungslos gerettete Leben versucht Rosenberg zu begreifen: Er vollzieht den Weg seines Vaters nach, besucht Gedächtnisorte und vergessene Leidensstationen, das ehemalige Ghetto von Lódz, das Arbeitslager der Firma Büssing bei Braunschweig, Auschwitz. «Ein kurzer Aufenthalt» ist ein Erin­nerungsbuch, Recherche und große Literatur, die sich einer zer­brochenen Biographie und der Frage nach der Möglichkeit des Lebens überhaupt in einer sensiblen, fesselnden und hochpoe­tischen Sprache nähert. Ein wichtiges, dring­liches Buch, das uns nicht nur die Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts, sondern die menschliche Existenz selbst besser begreifen lässt.
9783596193240

1913. Der Sommer des Jahrhunderts.

Illies, Florian
320 pgs
Fischer Taschenbuch Verlag
"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.

Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.

9783813505614

Die deutsche Seele

Dorn, Thea & Wagner, Richard
Knaus Verlag
25 x 18 cm
11/2011
560 Seiten, durchgehend vierfarbig, mit ca. 300 Abb.

 

So ein Buch hat es noch nicht gegeben. Zwei Autoren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, erkunden liebevoll und kritisch, kenntnisreich und ohne Berührungsängste, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Sie spüren sie auf in so unterschiedlichen Begriffen wie »Abendbrot« und »Wanderlust«, »Männerchor« und »Fahrvergnügen«, »Abgrund« und »Zerrissenheit«. In sechzig Kapiteln entsteht auf diese Weise eine tiefgründige und facettenreiche Kulturgeschichte des Deutschen.

Alle Debatten über Deutschland landen am selben Punkt im Abseits: Darf man das überhaupt öffentlich sagen, etwas sei »deutsch« oder »typisch deutsch«? Kann man sich mit dem Deutschsein heute endlich versöhnen? Man muss es sogar, meinen Thea Dorn und Richard Wagner. Sie verspüren eine große Sehnsucht danach, das eigene Land wirklich kennen zu lernen, und machen Inventur in den Beständen der deutschen Seele. Ihr Buch ist eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Reise an die Wurzeln unseres nationalen Erbes und geht durchaus ans Eingemachte. Obwohl es sich auch als Enzyklopädie lesen lässt, sind die Texte nicht aus nüchterner Distanz geschrieben. Auf diese Weise entstehen leidenschaftliche Plädoyers für bestimmte Merkmale des Deutschen, für ein damit verbundenes Lebensgefühl. Diese »Liebeserklärung« der Autoren ist ein sinnliches, reich bebildertes Buch, das die deutsche Seele einmal nicht seziert, sondern sie anspricht.
9783423030014

dtv atlas der Weltgeschichte Band 1 (Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution)

DTV , 287 pgs.
Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.
9783423030021

dtv atlas der Weltgeschichte: Band 2 (Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart)

DTV , 287 pgs.
Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.

Deutschland in Geschichte und Gegenwart

Zettl, Erich
Hueber verlag.
9783421057532

Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914 - 1933

Haffner, Sebastian
239 pgs
DVA
In seinen Erinnerungen schildert der 1999 verstorbene Journalist Sebastian Haffner die ersten drei Jahrzehnte seines Lebens. Nüchtern, ohne Eitelkeit, doch mit feiner Ironie und einem gelegentlichen Aufflackern von Zorn blickt er auf die Jahre zwischen 1914 und 1933 zurück, spiegelt er das Politische im Individuellen, benennt er Gründe für seine persönliche Entwicklung und die seines Volkes.Die "Geschichte eines Deutschen" erzählt die ersten drei Lebensjahrzehnte eines klugen und konsequenten Mannes aus bürgerlicher Familie, der den Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Zerstörung seines Ferienidylls empfindet.
Die galoppierende Inflation 1923 mit ihren jugendlichen Aktienspekulanten und hilflosen Vätern, ihrem Januskopf von Hunger und Verschwendung ist für Sebastian Haffner der Inbegriff einer aus den Angeln gehobenen Welt. Zehn Jahre später tritt er, weder politisch noch rassisch verfolgt, den langen Weg ins Exil an, schlicht weil die Nazis seiner "Nase nicht passten".
Haffner zählte nach dem Krieg zu den herausragenden Journalisten und Publizisten. Sein Name steht beispielhaft für eine demokratische, unbestechlich liberale Gesinnung, für einen unprätentiösen, dabei äußerst eleganten und kunstvollen Stil.
Nüchtern, ohne Eitelkeit, doch mit feiner Ironie und einem gelegentlichen Aufflackern von Zorn blickt er auf die Jahre zwischen 1914 und 1933, spiegelt das Politische im Individuellen, benennt er Gründe für seine persönliche Entwicklung und die seines Volkes. Diese Aufzeichnungen entstammen dem unmittelbar Erlebten und können als bedeutendster Fund in Haffners Nachlass nun veröffentlicht werden. Dies ist nicht nur die "Geschichte eines Deutschen", es ist die Geschichte eines aufrechten Deutschen - und das macht dieses Leben und diesen Text kostbar.Sebastian Haffner, geb. 1907 in Berlin, emigrierte 1938 nach England, wo er mit 'Germany: Jekyll & Hyde' eine scharfsinnige Analyse zum zeitgenössischen Deutschland schrieb. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die 'Anmerkungen zu Hitler', 'Von Bismarck zu Hitler', 'Der Verrat-Deutschland 1918/1919'. Sebastian Haffner starb sechs Tage nach seinem 91-jährigen Geburtstag 1999 in Berlin.
9783828601723
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Der Untergang. Hitler und das Ende des Dritten Reiches

Fest, Joachim
192 pgs
Alexander Fest Verlag, 2002
Die neuere Geschichte kennt nichts, was den Ereignissen des Frühjahrs 1945 vergleichbar wäre. Niemals zuvor sind im Untergang eines Reiches so viele Menschenleben vernichtet, so viele Städte ausgelöscht und Landstriche verwüstet worden. Joachim Fest erinnert an ein Geschehen, das nicht nur politisch-historisch, sondern für ungezählte Mitlebende vor allem menschlich nichts anderes als ein Weltuntergang war.
9783548265148

Hitler. Eine Biographie

Fest, Joachim
1189 pgs, 70 bilder
Ullstein 2008

Mit desem Buch begann ein neuer Abschnitt in der Hitlerforschung. Fest beantwortet die immer wieder umstrittenen Fragen nach der überwältigenden Dynamik und dem enormen Erfolg dieses Mannes.
9783442150175

Hitlers Helfer

Knopp, Guido
Goldmann.
Ohne Hitler wäre das 'Dritte Reich' nicht denkbar. Der Diktator aber war auf Helfer angewiesen, die sich ganz in seine Dienste stellten. Sie waren die Träger der Macht - und ihre Vollstrecker. Hitlers Paladine erledigten, was Hitler befohlen hatte. Sie prägten das Gesicht der Diktatur. Goebbels, Göring, Himmler, Hess, Speer, Dönitz - ihre Bedeutung im Machtgeflecht der Naziherrschaft, der Grad ihrer Verstrickung in die Verbrechen des Regimes waren höchst unterschiedlich. Doch die Psychogramme dieser Männer haben eines gemeinsam: Sie geben eine Antwort auf die Frage, wie es zu den Greueltaten der Nazizeit kommen konnte.
9783426781821

Von Bismarck zu Hitler

Haffner, Sebastian
Knaur verlag.
In seinem letzten großen Werk beschreibt Sebastian Haffner die Geschichte des Deutschen Reichs - die Geschichte eines unaufhaltsamen Niedergangs, von der Gründung des Kaiserreichs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Klassiker als Neuausgabe. 2009: 70. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs und 10. Todestag von Sebastian Haffner am 2. Januar 2009
978344275559X

Deutschland, deine Kanzler. Die Geschichte

Dönhof, Gräfin Marion
Goldmann.
Von Konrad Adenauer bis zu Gerhard Schröder zeichnet Gräfin Dönhoff die Porträts der Bundeskanzler und verbindet sie zu einer sehr persönlichen Geschichte der Republik.
978354600311x

Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben.

Junge, Traudl
271 pgs
Claassen, 2003

Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin – als sie die »Chance ihres Lebens« bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein so genanntes »privates« und »politisches« Testament.
9783100004268

Warum die Deutschen? Warum die Juden?

Götz, Aly
Fischer
Träge Deutsche, rege Juden und das Gift des Neides: Götz Aly über die Vorgeschichte des Holocaust.
Warum die Juden? Warum die Deutschen? Diese beiden Fragen harren seit 1945 einer Antwort. Götz Aly gelangt in seinem neuen Buch zu verstörenden Einsichten. Er beschreibt Fortschrittsscheu, Bildungsmangel und Freiheitsangst so vieler christlicher Deutscher während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dagegen begeisterten sich die deutschen Juden für das Stadtleben, für höhere Bildung; sie wussten die Chancen der Moderne zu nutzen. Die trägen Nicht-Juden sahen ihnen mit Neid und Missgunst hinterher. Aus Schwäche erwuchsen zuerst Sehnsucht nach kollektiver Stärke, dann Rassendünkel und am Ende mörderischer Antisemitismus. Götz Aly ermöglicht es, den Holocaust als Teil der deutschen Geschichte zu verstehen.
9783499254123

In Zeiten des abnehemenden Lichts

Ruge, Eugen
425 pgs
Deutscher Buchpreis 2011
Rowohlt Taschenbuch
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien vbid in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts.
9783518461605

Der Turm

Tellkamp, Uwe
Suhrkamp
Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Anne und Richard Hoffmann stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man sich vor den Zumutungen des Systems in die Dresdner Nostalgie flüchten? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Er hat Zugang zum Bezirk "Ostrom", wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen beschreibt Uwe Tellkamp den Untergang eines Gesellschaftssystems.
Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben. Kein anderes Buch hat in den letzten Jahren gleichermaßen Kritiker und Publikum derart begeistert.
9783570403235

Die Bücherdiebin

Zusak, Markus
585 pgs
cbj
DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 2009

Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem "Handbuch für Totengräber" lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.